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Jugendclub Domizil

Domizil Eingang mit Fahrradständer
© Anke Dose

Jugendclub Domizil - Träger: Stadt Bützow

Die Jugendsozialarbeit im Jugendclub "Domizil" wird mit Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

"Schon gewusst? Das neue Domizil ist da! Nein? Dann wird es aber Zeit.

Junge Menschen im Alter von 13 – 27 Jahren sind eingeladen, das neue Haus bei einem Besuch zu erkunden und Ideen für Projekte und andere Gestaltungsmöglichkeiten mit einzubringen. Ein großer Gemeinschaftsraum mit einer offenen Küche lädt zum gemeinsamen Kochen und Entspannen ein. Außerdem gibt’s jetzt eine Werkstatt, in der jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Im großzügigen Sportraum, aber auch auf dem schönen Gelände der Einrichtung, kann der Bewegungsdrang ausgelebt werden. Dennoch sorgen der Medienraum und der „Raum ohne Namen“ (RON) für Rückzugsorte. Das Haus ist barrierefrei. Habt ihr etwas auf dem Herzen, könnt ihr euch das bei Anke im Büro von der Seele reden.

Das alte Domizil hat eine Vielzahl an Generationen geprägt und erzählt viele Geschichten. Einige sind traurig, dass die Zeit im alten Haus vorbei ist. Aber der „neue“ Jugendclub gibt uns so viele Möglichkeiten. Lasst uns also gemeinsam ein neues Kapitel öffnen und neue Geschichten schreiben!

Eine Eröffnungsfeier wird ganz bestimmt stattfinden, sobald derartige Veranstaltungen wieder erlaubt sind. Seid gespannt! Bis dahin, bleibt alle gesund und bis bald.

Grüße aus dem Jugenddomizil"

Der Beitrag ist von Annabell in Zusammenarbeit mit anderen Jugendlichen aus dem Domizil, auch erschienen im Bützower Landkurier am 01.07.2020

Wann? 

Mo. 14:30 – 21:00 Uhr (2-wöchentlich)
Di. - Fr. 14:30 – 21:00 Uhr
Sa. 15:00 – 22:00 Uhr (2-wöchentlich)


Neues aus dem Domizil

Im letzten Jahr sind wir umgezogen. Aus dem ehemaligen Pionierhaus in ein neues und modernes Clubhaus. Heiße Diskussionen schon lange im Vorfeld, ob es nötig wäre und ob wir nicht einfach in dem alten Gebäude bleiben könnten. Als das neue Clubhaus stand, wurde über dessen Fassadenfarbe diskutiert. Es sähe aus wie ein Bestattungsinstitut. Wir finden, es sieht aus wie ein tolles Domizil. Ein Ort, an dem junge Menschen zusammenkommen und gemeinschaftlich tolle Aktionen und Projekte starten können und wo jeder willkommen ist.

Trotzdem war es eine große Herausforderung für jeden von uns, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, das alte Haus hatte natürlich auch seinen Charme, viele tolle Momente haben genau dort stattgefunden und die Besucher fühlten sich dort wohl. Als dann die Bagger kamen und das alte Domizil abrissen, waren viele sehr, sehr traurig. Deshalb entschieden wir, dass genau an der Stelle, wo das alte Gebäude stand, etwas Schönes entstehen sollte: eine Obstwiese. Wir kochen und backen regelmäßig zusammen und frisches Obst ist da sehr häufig unentbehrlich.

Nachdem wir einen kleinen Spendenaufruf starteten, dauerte es nicht lange, bis die ersten Obstbäume eingepflanzt werden konnten. Auch die jugendlichen Besucher selbst spendeten Bäume, fast selbstlos, schließlich haben sie selbst wahrscheinlich nichts davon, da eine Ernte wohl erst in den „nachfolgenden Generationen“ des Domizils möglich sein wird. In Planung ist außerdem ein kleiner Kräuter- & Gemüsegarten. Wir sprachen über Nachhaltigkeit und was noch möglich ist, um den Kauf von Gemüse und Früchten „von weit her“ zu vermeiden aber auch darüber, was wir tun können, damit unser ökologischer Fußabdruck nicht allzu groß ist. Deshalb starten wir in der kommenden Woche in unser Nachhaltigkeitsprojekt. Wir wollen u. a. Shampoo, Deo und Duschseife aber auch Papier selbst herstellen. Nähere Informationen dazu findet ihr bei Facebook oder Instagram unter jugendclub.domizil.

Grüße gehen raus an alle!

19.07.2021