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Rühn

Rühn wurde das erste Mal in Verbindung mit der Gründung des Benediktiner - Nonnenklosters durch Bischof Brunward zu Schwerin im Jahr 1232 erwähnt. Im Nonnenkloster wurden vorwiegend adlige Damen aufgenommen.

Das Kloster verfügte über reichlich Grundbesitz. Die wichtigste Einnahmequelle war die Landwirtschaft.
Die Wirren der Reformation überstand das Kloster unbeschadet.
Im Dreißigjärigen Krieg wurde das Dorf fast völlig zerstört. Das Kloster war verlassen und teilweise verfallen. Mit dem Wiederaufbau und der erneuten Aufnahme des klösterlichen Lebens siedelten sich wieder Bauernfamilien an.

1578 änderte sich die Nutzung des Klosters durch die Stiftung einer Mädchenschule. Von nun an konnten auch weltliche Damen aufgenommen werden.

1756 kam es zur Aufhebung des Klosters. Das Dominialamt Bützow-Rühn nutzte fortan das Gebäude als Verwaltungssitz.
Nicht genutzte landwirtschaftliche Flächen wurden für die Gründung von Büdnereien und Bauernstellen in Erbpacht vergeben.

1869 ging das Kloster in Privatbesitz über. Nach dem II. Weltkrieg wurde im Klostergebäude ein „ Jugendwerkhof", eine Stätte für die Erziehung von Jugendlichen, eingerichtet.

Durch die Bodenreform kam es auch in Rühn zur Gründung von Neubauernstellen, bis 1960 gingen die landwirtschaftlichen Betriebe in die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft über.
Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten wurde der Jugendwerkhof aufgelöst, gleiches traf für die LPG zu.

Der neu gegründete Landwirtschaftsbetrieb Griepentrog bewirtschaftet überwiegend die landwirtschaftlichen Nutzflächen der Gemeinde. Ein mittelständischer Baubetrieb, mehrere Handwerker und Gewerbetreibende sowie das Unternehmen „OWI", in Mecklenburg und darüber hinaus bekannt durch leckere Grillhähnchen, haben ihren Hauptsitz in unserem Dorf.

An der Aufgabe, das zum Teil verfallene Kloster zu sanieren, arbeitet der Klosterverein Rühn e.V., der das unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit Unterstützung von regionalen Sponsoren erwerben konnte. Unterstützung bei den Sanierungsarbeiten erhält der Verein von mehreren Stiftungen aus ganz Deutschland.

Die auf dem Klosterhof 2005 errichtete Öl- und Senfmühle und eine Klostergaststätte mit Klosterladen sind verpachtet. Die Klosteranlage entwickelt sich zu einem überregionalen touristischen und kulturellen Zentrum.

Der Kulturverein Rühn e.V., der Sportverein „FSV Rühn", zwei Reitsportvereine, die Ortsgruppe der Volkssolidarität und die Freiwillige Feuerwehr organisieren ein abwechslungsreiches kommunales Leben.

Eine großzügige Sportanlage mit zwei Fußballfeldern, eine Tennisanlage, eine Sporthalle und das moderne Gemeindezentrum, welches von einer Grundschule zum kulturellem Zentrum umgestaltet wurde, bieten vielfältige Möglichkeiten für verschiedene Interessengruppen.

Im Wettbewerb des Landes Mecklenburg - Vorpommern „Unser Dorf soll schöner werden" belegte unsere Gemeinde 2003 und 2006 im Landkreis Güstrow den ersten Platz und im Landesvergleich einen der vorderen Plätze.

- In Rühn lässt es sich gut leben -
Das haben sich auch 63 Familien gesagt, die seit 1990 in unserer Gemeinde ein Eigenheim errichteten.

Eckdaten der Gemeinde Rühn

Gemeindegröße: 1440 ha

Einwohner: 634 (Stand 30.06.2015)

PLZ: 18246 Rühn

Vorwahl: 038461

Hebesätze ab 07.01.2015
Grundsteuer A - 250 %
Grundsteuer B - 375 %
Gewerbesteuer - 380 %

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Telefon: 038461-2517
www.fsv-ruehn.de
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